Amerikanisches Startup, das Robotern das Sprechen beibringt und dafür fremde Mechanik zukauft
Hauptsitz
San Francisco
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Lightberry wurde 2025 in San Francisco gegründet und kommt aus der Gesprächs-KI, nicht aus dem Maschinenbau. Das Unternehmen versteht sich als Verhaltensschicht für humanoide Roboter, also als jener Teil, der zuhört, spricht und daraus Handlungen ableitet. Im August 2026 stellte es mit dem Lumi erstmals ein eigenes Gerät vor.
Das Herzstück ist Lightberry OS, ein Betriebssystem, das die Arbeit bewusst aufteilt: Wahrnehmung und Bewegungssteuerung laufen lokal auf einem NVIDIA Jetson Thor, das Sprachverständnis in der Cloud. Beim Lumi kombiniert Lightberry diese Software mit der Mechanik eines Unitree G1, ergänzt um einen eigenen Nacken mit drei Achsen, Stereokameras und ein Mikrofonarray mit acht Kanälen. Zusammengebaut wird in San Francisco.
Lightberry steht für eine Arbeitsteilung, die sich in der Branche gerade herausbildet: Die Mechanik kommt zunehmend als Zukaufteil aus Asien, der Wert entsteht in Wahrnehmung, Sprache und Verhalten. Der Lumi zielt mit knapp 40 000 US-Dollar plus jährlicher Softwaregebühr auf Firmen und Institutionen. Offen bleibt, wie sich die amerikanischen Einfuhrbeschränkungen für ausländische Roboter auf dieses Modell auswirken.
Lumi
Humanoid · Interaktion und Empfang
Lightberry OS
Software · Sprache und Verhalten
Gründung in San Francisco, Aufnahme in den Y-Combinator-Jahrgang F25.
Vorstellung des ersten eigenen Roboters Lumi am 26. August, Reservierungen geöffnet.
Kein Vertriebspartner in der Schweiz bekannt. Reservierungen laufen bisher direkt über den Hersteller.