Britischer Hersteller, dessen Ameca den Massstab für Roboter-Mimik gesetzt hat
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Falmouth
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Engineered Arts sitzt in Falmouth in Cornwall und baut ausdrucksstarke Humanoide und Roboterköpfe. Mit Ameca hat das Unternehmen den weltweit meistgezeigten Roboter dieser Art geschaffen, der auf Messen und in Museen zum Sinnbild für Maschinen mit Mimik geworden ist.
Die Grundlage aller Modelle ist die Plattform Mesmer, bei der Silikonhaut über einen 3D-Scan realer Personen gefertigt und das Haar von Hand eingeknüpft wird. Ameca zählt 61 Freiheitsgrade, davon 27 im Kopf. Die Tischvarianten Ameca Desktop, Ami und Azi teilen sich dieselbe Hardware mit 32 Freiheitsgraden und 8,5 Kilogramm Gewicht, unterscheiden sich aber im Gesichtsausdruck. Gesteuert wird alles über Tritium robotOS, das sich an gängige Sprachmodelle anbinden lässt.
Auffällig ist eine bewusste Gestaltungsentscheidung: Ameca hat graue Haut statt eines Menschentons und ist haarlos. Engineered Arts umgeht damit das Uncanny Valley, indem der Roboter gar nicht erst vorgibt, ein Mensch zu sein. Genau diese Zurückhaltung unterscheidet das Unternehmen von den chinesischen und amerikanischen Anbietern, die auf möglichst perfekte Nachbildung setzen. Verkauft und vermietet wird direkt, Listenpreise nennt der Hersteller nicht.
Ameca
Humanoid · 61 Freiheitsgrade
Ameca Desktop
Roboterkopf · geschlechtsneutral
Ami Desktop
Roboterkopf · weibliche Züge
Azi Desktop
Roboterkopf · männliche Züge
Mesmer
Plattform · Charakterköpfe nach Vorlage
Vorstellung der Plattform Mesmer mit Haut aus 3D-Scans realer Personen.
Vorstellung von Ameca, dem meistgezeigten ausdrucksstarken Humanoiden.
Dritte Generation der Desktop-Reihe im Juni, mit Ami und Azi als eigene Charaktere.
Kein Vertriebspartner in der Schweiz bekannt. Verkauf und Vermietung laufen direkt über den Hersteller in Grossbritannien.